Stamm Impeesa

Feldgottesdienst 2019

Einen Gottesdienst der besonderen Art durfte die Hohenlindener Gemeinde am Sonntag, den 29.09.2019, feiern. In guter Tradition organisierte der örtliche Pfadfinderstamm Impeesa wieder einen Feldgottesdienst auf der Gemeindewiese neben dem Rathaus. Pfarrer Christoph Stürzer und Prediger Jörg Meier brachten den Anwesenden näher, dass man immer auf Gott vertrauen soll, auch wenn dies manchmal schwer fällt.

Am Ende des Gottesdiensts überreichte Pfarrer Christoph Stürzer noch feierlich eine Urkunde an Jörg Meier, um sich für seine langjährige Mithilfe bei der Gestaltung von ökumenischen Wortgottesdiensten zu bedanken.

Für das leibliche Wohl sorgte im Anschluss bei schönstem Herbstwetter ein zünftiges Frühschoppen mit Weißwurst und Wiener.

SoLa 2019 -Was geht in Midgård

Mitte August machten sich knapp 60 Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stamms Impeesa Hohenlinden mit dem Bus auf nach Dänemark. Ziel war der große Pfadfinderplatz „Houens Odde“ bei Kolding, eine kleine Halbinsel direkt an einem Ostsee-Fjord. Unter dem Motto „Was geht in „Midgård“ fand dort das diesjährige Sommerlager statt.

Als der Bus nach der 14-stündigen Fahrt endlich den Lagerplatz erreichte, waren alle noch etwas verschlafen. Trotzdem packten alle mit an und schon bald standen acht Schlafzelte, ein großes Gemeinschaftszelt, ein Küchen- und ein Materialzelt. Beim Lagerfeuerabend gab es eine kleine Einführungsgeschichte in die Welt der Wikinger und deren nordische Götter.

Am nächsten Tag standen dann auch schon Wikinger-Workshops auf dem Programm. Die Kinder und Jugendlichen übten sich im Bogenschießen, in der Runenkunde, im Backen von Wikingerbrot und der Zubereitung von Frischkäse. Zudem konnten sie ihr eigenes Wikingerwappen gestalten, sich selbst Würfelspiele ausdenken, sich mit Henna-Tattoos verzieren oder die Grundlagen der Dänischen Sprache lernen. Tags drauf wurde gewandert. Startpunkt war ein Obelisk auf einer Erdmoräne südöstlich von Kolding. Die Erdmoräne trägt den Namen „Skamlingsbanken“ und ist mit ihren 113 m der höchste Hügel der Region. Dann ging es los durch die Natur und an der Küste entlang, so dass auch Zeit war den großen Zeh ins Meer zu halten. Gegen Ende der 20 km langen Wanderung ging es noch durch ein Waldstück, wo man hier und dort alte Wikingergrabhügel entdecken konnte.

Am vierten Tag wurde die zweitgrößte Stadt Dänemarks erkundet, Aarhus. In kleinen Gruppen besuchten die Kinder und Jugendlichen verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Schloss Marselisborg, den Stadtpark Tangkrogen, den Dom zu Aarhus und die unendliche Brücke und versuchten Fragen zu diesen zu beantworten.

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker schon um 6 Uhr. Kurz konnte man noch den Sonnenaufgang bestaunen, dann wurde gefrühstückt und los ging es mit dem Bus zur Westküste Dänemarks, zum Nationalpark „Vadehavet“. Zusammen mit zwei Mitarbeiterinnen des Naturkundezentrums ging es dann gleich weiter mit dem Traktorbus über das Watt bis zur kleinen Insel Mandø. Ab hier hieß es Schuhe ausziehen, denn eine Wattwanderung stand auf dem Programm. Bewaffnet mit Kescher und Teleskop stapften die Kinder und Jugendlichen durch das kühle Watt bis zu einem großen Priel. Hier konnten allerlei Krebse und andere kleine Tierchen mit dem Kescher gefangen und dann genauer betrachtet werden. Und durch die Teleskope konnte man einen Blick auf die gegenüberliegende Sandbank werfen, auf der Kegelrobben gemütlich am faulenzen waren.

Am darauf folgenden Tag hatten die verschiedenen Altersstufen jeweils ihr eigenes Programm. Die Wölflinge (7-10 Jahre) verbrachten einen entspannten Tag am Lagerplatz, wo sie sich die Zeit mit verschiedenen Spielen vertrieben. Die Jungpfadfinder (10-13 Jahre) und die Pfadfinder (13-16 Jahre) setzten sich nochmals in den Bus und fuhren jeweils zum Fußballgolfen, einer Kombination aus Minigolf und Fußball. Die Rover (16-20 Jahre) liehen sich Kanus aus und paddelten drauf los, übernachteten in freier Natur und kamen erst am nächsten Morgen zurück, an dem noch in den verschiedenen Altersstufen gefrühstückt, im Meer gebadet und gespielt wurde. Am Nachmittag bereiteten die Kinder und Jugendlichen zusammen mit ihren Leitern das Versprechen vor, das am Abend stattfinden sollte. Elf Kinder und Jugendliche legten im diesjährigen Sommerlager feierlich ihr Stufen-Versprechen ab und bekamen dafür die Stufenlilie als Abzeichen für ihre Pfadfinderkluft. Dies wurde danach natürlich noch ausgiebig am Lagerfeuer gefeiert.

Am achten Tag gab es ein großes Geländespiel, bei dem die Kinder und Jugendlichen unterteilt in vier Gruppen, versuchten verschiedene Rohstoffe zu sammeln, um damit ihrem Gruppen-Gott seltene Gegenstände zu beschaffen. Anfangs versuchte man noch alles zu tun, damit die eigene Gruppe die Beste ist, aber gegen Ende des Spiels kamen die Kinder und Jugendlichen zu dem Schluss, dass sich alle Gruppen verbünden müssen, um ein Artefakt vom hinterlistigen Gott Loki zurückzuerobern. Am Abend wurde der Sieg über Loki mit einem großen Wikingerfestessen, Rinderbraten mit Petersilienkartoffeln und Salaten, gefeiert. Beim abendlichen Lagerfeuer wurden noch Gedichte, Lieder und Theaterstücke aufgeführt, die die Kinder und Jugendliche während dem Geländespiel für ihren jeweiligen Gott geschriebenen hatten. Die kleinen humorvollen Beiträge sorgten bei allen für sehr viel Unterhaltung, sodass der letzte Sommerlager-Abend gebührend zu Ende ging.

Tag 8 & Abfahrt

Tag 8 haben wir wieder ein Geländespiel gemacht. Vier Götter Asgaards kämpften mit ihren Anhängern um die Vorherrschaft von Midgard.

An Tag 9 haben wir alles zusammengepackt und unsere Zelte abgebaut. Um 17.00 Uhr sind wir schließlich auch pünktlich losgekommen und machen uns auf zur langen Busfahrt.

#dgsdw

SoLa 2019 Tag 6 & 7

Tag 6 begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend startete der Stufentag, an dem jede Stufe ihr Programm selbst gestaltet.

Die Wölflinge verbrachten ihre Zeit am Platz. Jupfis und Pfadis sind zum Fußballgolf losgezogen. Die Rover haben sich auf eine Kanutour mit Übernachtung in einem Shelter aufgemacht.

An Tag 7 haben alle Stufen, die am Platz waren, erstmal ausgeschlafen und dann entspannt gefrühstückt . Zu Mittag waren auch die Rover wieder am Platz und das gemeinsame Programm konnte weitergehen.

#dgsdw

SoLa 2019 Tag 4 & 5

An Tag Nummer 4 haben wir die zweitgrößte Stadt Dänemarks besucht. In einer Stadtrally erkundeten wir Aarhus.

Gleich am nächsten Tag sind wir an die Nordsee gefahren und auf das Watt gelaufen. Dort haben wir neben Muscheln und kleinen Krabben auch Seehunde beobachten können.

#dgsdw

SoLa 2019 Tag 2 & 3

Die ersten schönen Tage liegen bereits hinter uns. Gestern haben wir bei unseren Workshops viel Neues gelernt und auch die Sonne hat geschienen.

Heute ging es auf Wandertour. Durch schöne Buchenwälder und am Meer entlang führte uns unser Weg.

#dgsdw

SoLa 2019 Tag 1

Ankunft und Aufbau

Nach 15 Stunden langer Busfahrt und einem kurzen Spaziergang an malerischer Küste und geheimnisvollen Wäldern vorbei, sind wir wohlbehalten und vollständig an unseren Zeltplatz angekommen.

Wir haben bereits unsere Zelte aufgebaut und freuen uns auf die nächsten Tage.

#dgsdw

Julia sucht Ihren Helden

Typisierungsaktion der DKMS am 11.08.2019

Die 14-jährige Julia aus Hohenlinden hat Blutkrebs. Eine Stammzellspende ist ihre einzige Überlebenschance.

„Es war alles so unwirklich, wie ein schlimmer Alptraum, aus dem man einfach nur aufwachen möchte“, erinnert sich Julias Mama an den Moment der Diagnose. Seitdem ist nichts wie es war.

Julia, die in ihrer Freizeit leidenschaftlich gerne kocht und backt oder sich mit ihren Freunden trifft, liegt im Krankenhaus. Sie muss mehrere Chemotherapien über sich ergehen lassen und wartet auf einen passenden Spender.

Um Julia und allen anderen Patienten zu helfen, organisiert ihr Freundeskreis zusammen mit der Elterninitiative Intern 3 eine Registrierungsaktion. Jeder, der mitmacht, könnte ein Lebensretter sein! Bist du dabei?

Die Typisierungsaktion findet am 11.08.2019 von 11.00 bis 16.00 Uhr am Wendlandhaus, Hohenlinden statt.

Weitere Informationen unter www.dkms.de

72H Aktion

Wir renovieren den Waldlehrpfad im Ebersberger Forst

Vom 23. bis 26. Mai 2019 fand die 72 Stunden Aktion statt, an der sich auch die Hohenlindener Pfadfinder beteiligt haben. Die 72 Stunden Aktion war eine Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. In 72 Stunden wurden dabei in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“ sollten.

Die Hohenlindener Pfadfinder, 35 Kinder und Jugendliche und 12 Leiter, schlugen dafür am Donnerstag um 17 Uhr ihre Zelte im Ebersberger Forst nahe der Gaststätte „Sauschütt“ auf. Dort verbrachten sie die nächsten 72 Stunden damit, den Waldlehrpfad instand zu setzten und teilweise zu erneuern. Am Freitagmorgen ging es richtig los. Mitarbeiter der Bayrischen Staatsforsten gaben den Pfadfinderinnen und Pfadfindern eine Einführung und erklärten ihnen bei einer gemeinsamen Begehung des Waldlehrpfads, was es so alles zu tun gäbe.

Danach wurde angepackt und jeder, ob klein oder groß, hat geholfen, wo er nur konnte. Unter anderem wurden die Schilder des Walderlebnispfades abgeschliffen und neu gestrichen, die Informationstafeln gereinigt, ein Tisch und eine Bank beim Feuchtbiotop gebaut, das Areal um den Fledermaus-Pavillon gereinigt und aufgekiest, die Sprunggrube neu mit Sand befüllt, Müll eingesammelt, die Richtungsschilder frei geschnitten, das Hörrohr und die Sichtrohre erneuert, der Barfußpfad freigeschnitten und erneuert, der Pfad und Aussichtspunkt um das Rotwildgehege gesäubert und ein Insektenhotel gebaut. Abends nach getaner Arbeit erholten sich die Kinder und Jugendlichen zusammen mit ihren Leitern am Lagerfeuer, wo noch gespielt und gesungen wurde.

Am Sonntagnachmittag wurden die Kinder und Jugendlichen nach und nach von ihren Eltern abgeholt. Einige waren sichtlich stolz auf das, was sie in den letzten Tagen geschafft hatten und so manch einer wird in den nächsten Tagen einen Ausflug zum Walderlebnispfad machen, um seinen Eltern zu zeigen, wie schön es dort nun ist. Alles in allem war es eine tolle Aktion, die den Teilnehmern viel Spaß gemacht hat und an der sich in Zukunft alle Besucher des Waldlehrpfades erfreuen können.

Die Hohenlindener Pfadfinder möchten sich v.a. noch bei den Bayrischen Staatsforsten aus Wasserburg bedanken, ohne deren Kooperation die Aktion nicht möglich gewesen wäre. Die Unterstützung bei der Planung und Durchführung sowie die Bereitstellung von Material und Werkzeug haben maßgeblich zum Gelingen beigetragen. Auch möchten sich die Pfadfinder bei der Sparkasse Wasserburg für die finanzielle Spende, bei der Gaststätte „Sauschütt“ für die zwei gestifteten Mittagessen und bei der Brauerei „Wildbräu Grafing“ für die Getränkespende bedanken.

72H Aktion - Krankheitsfälle

Die 72H Aktion, die vom 23.05 bis 26.05.2019 stattfand wurde leider von einigen Krankheitsfällen überschattet. Konkret handelte es sich bei den auftretenden Erscheinungen um Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Auch wenn bei den meisten Aktionen keine solchen Vorfälle auftreten, nehmen wir diese sehr ernst und haben uns in der Leiterrunde auf die Suche nach möglichen Ursachen begeben.

Da keine Leiter betroffen sind und alle Teilnehmer das gleiche Essen & Trinken hatten, gehen wir davon aus, dass sich die Ursache nicht bei der Küche oder im Essen befinden kann.

Gleichwohl möchten wir an dieser Stelle darauf verweisen, dass wir unser Möglichstes tun um hohe Qualitätsstandards in der Lagerküche umzusetzen. Dazu gehört die Verwendung von Kühlboxen mit Kühlakkus bzw. Nutzung von Kühlräumen & Kühlschränken vor Ort, die Verwendung frischer Lebensmittel, die Verwendung von Einmal-Handschuhen, die Verwendung von Desinfektionsmittel zur Reinigung von Händen und Arbeitsgerät und die Leiter die den Küchendienst verrichten und beaufsichtigen. Wir achten stets darauf, dass auch mithelfende Kinder nur mit sauberen Händen arbeiten.

Es wurde an uns herangetragen, dass eine Ärztin, die eines der betroffenen Kinder versorgt hat, einen eingeschleppten Virus hinter den Vorfällen vermutet. Ein solcher Virus wurde vermutlich durch einen Teilnehmer mitgebracht und an die anderen Teilnehmer weitergegeben.

Um eine eingeschleppte Krankheit in einem Lager zu verhindern sind wir auf die Zusammenarbeit mit den Eltern unserer Teilnehmer angewiesen. In einem Lager oder während einer Aktion verbringen wir viel Zeit auf einem engeren Raum als im Alltag der Meisten üblich(z.B. Schlafen im Zelt mit anderen Teilnehmern). Es gibt damit auch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich mitgebrachte Viren ausbreiten und andere Teilnehmer anstecken.

Wir möchten daher dringend darauf hinweisen, dass nur gesunden Kindern & Leitern die Teilnahme an unseren Aktionen gestattet ist. Sollte der Verdacht bestehen, dass ein Teilnehmer eine ansteckende Krankheit hat oder einen Krankheitserreger als Wirt mit sich trägt, darf nicht an der Aktion teilgenommen werden. Eine entsprechende Regelung ist auch in unseren Veranstaltungsbedingungen zu finden. Diese Maßnahme dient dem Schutz aller anderen Teilnehmer und auch uns ehrenamtlichen Jugendleitern.

Wir hoffen hier auf die Mitarbeit aller Kinder und Eltern zählen zu können, damit solche Vorfälle auch weiterhin die absolute Ausnahme bleiben.

Den betroffenen Teilnehmern der 72H-Aktion wünschen wir eine rasche Genesung und hoffen sie bald wieder wohlauf bei unseren nächsten Aktionen begrüßen zu dürfen.

Solltet ihr weiter Fragen haben, wendet euch bitte an die Stammesvorstände. (ed.nednilnehoh-gspd@sovats)

Eure Leiterrunde