Stamm Impeesa

Sommerlager 2021

Hohenlindener Pfadfinder kämpfen mit den Griechischen Göttern

In der letzten Augustwoche machten sich rund 45 Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stamms Impeesa Hohenlinden mit dem Bus auf nach Großwenkheim. Ziel war ein gemütlicher Zeltplatz der lokalen freiwilligen Feuerwehr. Unter dem Motto „Griechische Antike“ fand dort das diesjährige Sommerlager statt.

Kurz nach der Ankunft packten alle mit an und schon bald standen sechs Schlafzelte, ein großes Gemeinschaftszelt, ein Küchen- und ein Materialzelt.

Am nächsten Tag verkleideten sich zwei Leiter und eine Leiterin als Griechische Götter. So standen Zeus, Hades und Poseidon vor den Kindern und Jugendlichen und erklärten, dass es in den nächsten Tagen sehr viele Aufgaben zu bewältigen gebe. Eingeteilt in Kleingruppen sollten diese Aufgaben gelöst werden, um Drachmen dafür zu erhalten und herauszufinden, wer der stärkste Gott ist. Gleich darauf ging es weiter mit verschiedenen Workshops, wie zum Beispiel Vasen bemalen, Messer schleifen, Togas basteln und Philosophieren. Außerdem wurden eine Lagerdusche, eine Müll- und eine Spülstation aufgebaut.

Nach diesem anstrengenden Tag war der Nächste etwas ruhiger. So konnten die Kinder und Jugendlichen sich beispielsweise Geschichten der griechischen Götter vorlesen lassen oder sich verkleiden, um auszusehen wie in der Antike üblich. Etwas mehr Action war beim Spiel „Capture the Flag“ geboten. Am Abend war viel Kreativität geboten, um den Gott der Kunst, Apollon, zu unterhalten und so wurden beim „Bunten Abend“ lustige Theaterstücke und Sketche aufgeführt.

Nach einer kalten Nacht hieß es am neuen Morgen Rucksack packen und Wanderschuhe anziehen. Dann ging es zusammen mit Hermes, dem Gott der Reisenden, los auf eine ca. 15 km lange Wanderung durch die nähere Umgebung. Zurück am Lagerplatz gab es zur Stärkung griechischen Joghurt mit Honig und Nüssen. Abends wurde für Aphrodite, die Göttin der Liebe, noch „Herzblatt“ gespielt, um die Lagerliebe entbrennen zu lassen, sehr zur Unterhaltung aller.

Am darauf folgenden Tag hatten die verschiedenen Altersstufen jeweils ihr eigenes Programm. Die Wölflinge (7-10 Jahre) verbrachten einen entspannten Tag am Spielplatz, wo sie sich die Zeit mit verschiedenen Spielen vertrieben. Die Jungpfadfinder (10-13 Jahre) spielten ebenfalls am Lagerplatz. Abends spielten diese beiden Stufen gemeinsam ein Nachtgeländespiel. Die Pfadfinder (13-16 Jahre) wurden auf Alleinfahrt geschickt, sprich sie wurden jeweils alleine in der Umgebung ausgesetzt und mussten zurück ins Lager finden - ohne Handy versteht sich. Kein Glück hatten die Rover (16-20 Jahre). Sie wollten eigentlich bei einem lokalen Fußballspiel zuschauen und im See baden, aber das Spiel wurde abgesagt und der Badesee war gesperrt.

Am nächsten Morgen wurde noch in den verschiedenen Altersstufen gefrühstückt, bevor die Kinder und Jugendlichen zusammen mit ihren Leitern das Versprechen vorbereiteten, das am Abend stattfinden sollte. 15 Kinder und Jugendliche legten im diesjährigen Sommerlager feierlich ihr Stufen- Versprechen ab und bekamen dafür die Stufenlilie als Abzeichen für ihre Pfadfinderkluft. Dies wurde danach natürlich ausgiebig bei einer kleinen Party am Lagerfeuer gefeiert, bei der auch Dionysos, der Gott des Weines und er Freunde anwesend war.

Am siebten Tag gab es einen großen Streit zwischen den Griechischen Göttern Zeus, Hades und Poseidon, der den Beginn eines actionreichen Geländespiels darstellte. So begannen die Kinder und Jugendlichen in Gruppen Rohstoffe für „ihren“ Gott zu sammeln und mit den über die Woche gesammelten Drachmen zu handeln. So gelangten sie an Hinweise, die sie jeweils zu einer Fackel führten. Diese Fackeln mussten vor den anderen Teams beschützt, am „olympischen Lagerfeuer“ angezündet und zum Lagerhügel gebracht werden. Dies schaffte zuerst das Team des Gottes Poseidon und damit war der Streit entschieden. Zur Feier des letzten Abends im Sommerlager gab es leckere Schaschlik-Spieße, frittierte Kartoffelscheiben und Tsatsiki.

Am nächsten Tag hieß es dann Zelte abbrechen und Abschied nehmen. Aber alles in allem war es ein gelungenes Sommerlager, das allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat.