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Friedenslicht 2019 - Mut zum Friede

Das Friedenslicht aus Betlehem hat wieder eine weite Reise hinter sich gebracht. Am Sonntag des dritten Advents wurde in der Frauenkirche in München das Licht an die Pfadfinder und Pfadfinderinnen weitergegeben. Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986 und jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Im Anschluss daran fand es auch dieses Jahr seinen Weg über Wien nach Europa und jetzt nach Hohenlinden. Die Friedenslichtaktion 2019 steht unter dem Motto „Mut zum Friede“ und will alle Menschen ermutigen sich für den Frieden einzusetzen. In der Aussendungsfeier wurde dies am Beispiel der „Edelweißpiraten“ verdeutlicht. Denn als Edelweißpiraten wurden im Dritten Reich Gruppen deutscher Jugendlicher bezeichnet, die all ihren Mut aufbrachten, um Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu leisten und für den Frieden zu kämpfen. Um ein friedliches Miteinander zu erreichen, braucht es Toleranz, Offenheit und die Bereitschaft aufeinander zu zugehen. Das Friedenslicht verbindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Nationen und Religionen miteinander. Denn alle eint der Wunsch nach Frieden, auch wenn er – gerade im Heiligen Land, aber auch bei uns in Deutschland – oft sehr zerbrechlich und unerreichbar scheint. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden und so den Mut sich für den Frieden einzusetzen weitertragen.

Auch in diesem Jahr wollen wir das Licht und somit ein Zeichen des Friedens an die Gemeinde weitergeben:

24.12.2019 15 Uhr in der Mariä Heimsuchungs Kirche in Hohenlinden (ev. Gottesdienst)

24.12.2019 16 Uhr in der St. Josef Kirche in Hohenlinden (kath. Kindermette)

24.12.2019 21 Uhr in der St. Josef Kirche in Hohenlinden (kath. Christmette)

Wer das Licht empfangen will, sollte am besten ein Windlicht mitbringen. In den katholischen Gottesdiensten werden zusätzlich noch kleine Friedenslichtkerzen verkauft. Der Erlös kommt uns Hohenlindener Pfadfindern zu Gute.